Jagd Events

Auf der Pirsch

Seit meinem 14. Lebensjahr schieße ich. Das Jagen erlernte ich vor gut 20 Jahren in Afrika. Ich jage in der Regel auch nur das, was ich dann auch esse. Den Jagdschein in Deutschland habe ich erst seit wenigen Jahren. Jagen ist eine wichtige Aufgabe. Hege und Pflege noch viel wichtiger.

Jungen Tieren versuchen wir so gut es geht eine sorgenfreie Jugend zu garantieren. Dazu gehört das Absichern der Wege über Straßen, der Schutz vor Wilderern und wildernden Hunden. Aber auch anderes Raubwild stellt den jungen Tieren nach. Der Junghase der vom Fuchs gefressen wird, der Fasan, der seine Brut durch Raubtiere verliert. Es gibt viele Bodenbrüter in Deutschland, die gefährlich leben. Die Zahl der Feinde ist groß. Unachtsame Menschen sind auch ein Problem.

Leider kommt es dennoch immer wieder zu Wildunfällen. Viele Autofahrer fahren dann einfach weiter und lassen das Tier – oft schwer verletzt – einfach liegen. Nicht selten dauernd dann der Todeskampf Stunden. Wenn einen dann irgendwann die Polizei anruft und den Fund melden, dass sind schlimme Momente.

Was sind Jagd Events?
Die Reise zu einem Jagdgebiet?
Die Natur aus Sicht des Jägers?
Wir zeigen es euch.

Das Revier

Wie sieht ein Jagdrevier aus und was für Aufgaben gibt es in dem Revier? Zu dem Deutschen Reviersystem findet man bei Wikipedia eine gute Information.

Der Wildschutz

Wir haben viele Bodenbrüter in unserem Land. Aus diesem Grund ist es wichtig in der Brut- und Setzzeit darauf zu achten, das keine Hunde frei herum laufen. Diese essen nämlich nicht selten die gelegten Eier. Oder sie jagen junge Tiere, die noch nicht fliehen können, weil zu jung. Aber auch die Nilgänse sind sehr aggressiv und verdrängen immer mehr das heimische Wild. Hier besteht eine große Herausforderung.

Pflege und Hege des Wildtieres

Zum Ärgernis mancher Waldbesitzer zerstört das wildlebende Tier manchmal die jungen Bäume und Triebe. Aber auch ein Feld kann Opfer einer Rotte Sauen werden. Wie schützt man so ein Feld, wie die Bäume?

Leben in der NAtur

Ein Event, der theoretisch in Deutschland beginnt und je nach Reiselust der Teilnehmer auch in andere Länder geht. Hier wären Übernachtungen in Kroatien, oder Namibia möglich.

Der Jagdschein

Hier arbeiten wir seit Jahren mit einer Jagdschule zusammen. Zu der wir gerne den Kontakt vermitteln.

Warum ich Jäger wurde?

Ich esse gerne Fleisch aber wenn ich sehe, wie die Tiere in den Schlachtfabriken sterben, das ist nicht schön. So beschloss ich dann einmal, Vegetarier zu werden. Das hielt ich eine Woche lang durch. Jedoch wollte ich nicht mit dafür verantwortlich sein, dass Tiere über hunderte von Kilometern durchs Land gefahren werden, um dann in einer Reihe stehend, auf ihr Ende zu warten. Die Tiere die in diesen Reihen stehen, wissen, das sie jetzt sterben werden. Sie hören die Schreie der anderen Tiere, sie riechen das Blut.

Dank der grünen Politik können auch immer weniger Metzger selbst schlachten. Wird vor Ort geschlachtet, muss das Tier selten leiden. Die Grünen denken, wenn die Tiere in einer Fabrik geschlachtet werden, sei das humaner! Die Grünen gehen auch nicht gegen die Halal-Hinrichtungen vor. Das fällt für sie unter Religionsfreiheit.

Meine vegane Lebensphase hatte ich damals in Afrika. Man nahm mich dann mit zur Jagd. Dort wurde mir schnell klar, wie human die Jagd im Gegensatz zu der Form des Schlachtens ist, wie es heute in Deutschland bzw. der EU praktiziert wird.

Wichtig ist natürlich, das man auf unterschiedliche Entfernung auch Ziele trifft, die sich bewegen. Das ist nicht einfach und man kann es am „Laufenden Keiler“ gut üben. Auf eine Entfernung von 60 m läuft dann die Tafel von rechts nach links. Mal schneller, mal langsamer. Wind, Entfernung, dass muss dabei alles berücksichtigt werden. Gute Kenntnisse in der Anatomie des Tieres, sind auch hilfreich.

Bevorzugt wird hier der Kammerschuß. Das Geschoss durchschlägt die Lunge oder das Herz. Jagdmunition hinterlässt beim Austritt aus dem Körper daumendicke Löcher. Durch den Aufprall der Kugel verliert das Tier das Bewusstsein. Die Lunge fällt zusammen und bevor das Tier wieder zu sich kommt, ist es verstorben. Trifft man das Herz, ist es natürlich sofort tot. Die Tiere bekommen auf die Art nicht mit, was passiert ist. Kein Leiden vor oder danach.

Leider kommt es aber auch mal vor, dass man nicht richtig trifft und das Tier nicht sofort tot ist. Das ist mir zum Glück in all den Jahren nur einmal passiert.

Das Fleisch der Tiere hat dann auch eine wunderbare Qualität. Keine Antibiotika, oder zähes Fleisch. Die Tiere haben bis zu ihrem Ableben ein glückliches, freies Leben geführt. Welches Stalltier kann das von sich behaupten?